Anfangs September beginnt im Engadin die Jagd (Foto © Swiss Image, D. Martinek)Die traditionsreiche Jagd in Graubünden erfolgt heute nach neuen wildbiologischen Anliegen. Die Wildbestände sind stark und viele Tier- und Vogelarten finden in Graubünden ihren Lebensraum.
Die freie Jagd hat in Graubünden eine lange Tradition. Schon im 16. Jahrhundert war es jedem Bürger möglich, die Jagd frei auszuüben. Im Jahr 1877 wurden restriktive Jagdgesetze geschaffen und die Patentjagd eingeführt.
Heute werden mit der Jagd dem Lebensraum angepasste Wildbestände mit einer naturnahen Alters- und Geschlechterstruktur und einer artgerechten Verteilung angestrebt. Die Hochjagd dauert jeweils 21 Tage im Monat September, die Niederjagd vom 1. Oktober bis 30. November und die Steinwildjagd vom
4. bis 30. Oktober. Je nach Ergebnis der Hochjagd werden in den Monaten November und Dezember noch zusätzliche Hirsche und Rehe auf der Herbstjagd erlegt, um die festgelegten Abschusspläne zu erfüllen.
Informationen zur Jagd:
Ausgabestellen der kantonalen Jagdpatente:
www.gr.ch/institutionen/verwaltung
Wildhüter-Bezirkchef
Daniel Godli
7504 Pontresina
Tel. +41 81 842 78 02
Mob. +41 79 344 26 06
Stellvertretung
Gian Fadri Largiadèr
Wildhüter
7526 Chapella
Tel. +41 81 852 19 19
Mob. +41 79 560 83 30