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Gletscher

Das Ewige Eis der Bernina

Die Berninagruppe ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch eine der stärksten und am dichtesten vergletscherten Gebirgsgruppen der Ostalpen. Nach einer Inventarisierung gibt es heute in der Bernina noch 87 Einzelgletscher mit einer Totalfläche von rund 85 km2, wovon 69 auf Schweizer Seite und 18 auf der italienischen Südflanke des Gebirgszuges liegen.

 

Durch den Gletscherrückgang seit dem Hochstand von 1850/60 sind in der Berninagruppe als Resultat der Erwärmung fast 35 km2 oder annähernd 30% der damals vereisten Fläche weggeschmolzen.

Grotte im Morteratschgebiet im Jahr 2005
Grotte im Morteratschgebiet im Jahr 2005

Morteratschgletscher

Der Morteratschgletscher - in Romanisch Vadret da Morteratsch genannt - ziert sich über mehr als 6 km vom Bernina hinunter ins Morteratschgebiet - entlang der Isla Persa, wo sich der Gletscher mit dem Persgletscher vereint. Er verfügt über ein Volumen von rund 1,2 Kubikkilometer und ist mit seiner Ausdehnung der drittlängste in den Ostalpen. Seit 1878 hat der Gletscher mehr als 2.2 km an Länge eingebüsst.

  • Ein Gletscherlehrpfad informiert an 20 Haltepunkten über Klimakunde, Geologie und Botanik. Das Begleitbuch "Lebendiges Gletschervorfeld" ist bei der Pontresina Tourist Information und der Gemeinde erhältlich.

  • Im Frühjahr führt eine markierte Skiroute von der Diavolezza über den Gletscher zur RhB-Station Morteratsch.

  • Zu den ganz speziellen Naturwundern gehören die sogenannten Gletscherhöhlen, welche am Fusse des Gletschers immer wieder neu gebildet werden. Diese Eisgrotten werden vom Wasser geformt. Im Winter ein kleiner Strom, im Sommer reissendes Gletscherwasser, so schlängelt sich der Bach dem Boden entlang und beisst sich durch die Gletscher. Dabei treibt er wuchtige Steine vor sich her, windet sich und mahlt sich durch das ewige Eis. Der feine Staub, der dabei entsteht, verwandelt das klare Wasser in weissliche Gletschermilch. Die daraus entstandenen Höhlen können nur im Winter bestehen. Mit der Eisschmelze im Frühling werden die Höhlen von dem wuchtigen Wasser unterspült und fallen meistens zusammen.

Morteratsch und seine Geschichte

Bewegt ist die Erzählung von Aratsch und seiner Geliebten. Der junge Senn

wollte einst die Tochter eines reichen Bauern heiraten, erntete aber von diesem nur Spott. So zog er in die Fremde. Als er endlich als stolzer Offizier zurückkehrte, war seine Geliebte verstorben. In seiner Verzweiflung stürzte er sich auf den Gletschern in den Tod. Lange hörte man darauf den Geist seiner Geliebten um ihn, den toten Aratsch, trauern: "Mort Aratsch! Mort Aratsch!" Der neue Senn verwies den Geist der Verstorbenen von der Alm und verfluchte die arme Seele. Daraufhin begann der Gletscher vorzurücken und begrub die Alp unter sich.

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