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Allegra, willkommen im Museum Alpin Das Museum Alpin befindet sich in einem alten Engadiner Haus, in der Chesa Delnon. Das Haus ist an der Fassade mit 1716 datiert, die Grundmauern und Teile der Ausstattung sind mit Sicherheit älter. In seinem heutigen Bestand ist das Haus Delnon eine auffällig gut erhaltene Bauernhausanlage des 17. Jahrhunderts mit nachträglich wertvollen Einbauten und Vertäferungen. |
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Öffnungszeiten 19. Dezember 2011 – 14. April 2012 04. Juni 2012 – 20. Oktober 2012 Montag – Samstag, 16.00 – 18.00 Uhr bei Niederschlag ab 15.00 Uhr |
| SONDERSCHAU |
Bahnvisionen im Engadin Utopien und Realitäten 1838 – 1938 / bekannte und unbekannte Projekte
Das Museum Alpin Pontresina im Bahnsinn-Fieber! Die aktuelle Ausstellung im Museum Alpin Pontresina gibt eine erstmalige Übersicht über die konkreten Eisenbahn- und Bergbahn-Projekte im und zum Engadin von 1838 bis 1938. Aus einigen sind die heute existierenden Bahnwunder entstanden, die anderen blieben Utopie. Als im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert die grosse Bahneuphorie um sich greift, wurden auch die Schweiz und insbesondere Graubünden vom Bahnfieber erfasst. Im Engadin, dem höchstgelegenen, ganzjährig bewohnten Bergtal, entwickelte sich ein eigentlicher Bahn- und Bergbahnboom, der in dieser Ausstellung anhand interessanter Beispiele erstmals dokumentiert wird. Die Entstehungsgeschichte der Tal- und Bergbahnen im Engadin ist unglaublich spannend, ein wahres Feuerwerk von Visionen und Pioniertaten. Allein in den hundert Jahren von 1838 bis 1938 standen im Hochtal nicht weniger als ein halbes Hundert konkrete Eisenbahn- und Bergbahnprojekte zur Diskussion und oft auch in hartem gegenseitigem Konkurrenzkampf. Einige davon waren im wahrsten Sinn des Wortes bahnsinnig, so etwa die verrückte Idee einer Gipfelbahn auf den Piz Bernina, den höchsten, «heiligen» Bündner Berg. Sie wurden – wie analoge Bahnprojekte aufs Matterhorn oder den Mont Blanc – zum Glück verworfen. Aus Dank, dass dieses den Vorzeige-Berg entwürdigende Projekt nicht realisiert wurde, bietet das Museum Alpin in Pontresina – als Ersatz für eine Gipfelfahrt – eine ganz besondere Augenweide an: Die Besucher können sich auf einem symbolischen Piz Bernina nicht bloss in das Gipfelbuch eintragen, sondern ohne Strapazen und Gefahren bei strahlendem Wetter die phänomenale Rundsicht geniessen. Doch nicht alle Projekte der Bahnboomzeit waren bergfeindlich. Es gab auch solche, die – weil bahnbesonnen und naturverträglich – den Turnaround schafften und schliesslich als heutige Paradepferde des Tourismus resultieren, die keiner mehr missen möchte. Gewürdigt werden in dieser Ausstellung aber auch die Erbauer der Bahnen – Ingenieure und Konzessionsnehmer mit klingenden Namen – sowie die namenlosen Bahn- und Tunnelarbeiter, von denen viele erkrankten und etliche sogar den Tod fanden. Kurz: Eine Gesamtschau der Engadiner Bahngeschichte, wie sie noch nicht zu sehen war. Ein Besuch im Museum Alpin Pontresina lohnt sich! Ergänzt wird die Ausstellung durch die Buch-Neuerscheinung mit dem Titel «Bahnvisionen im Engadin», verfasst vom Autorenteam Marco Jehli, Heini Hofmann, Ernst Huber und Jon Duri Gross. |
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Ständige Einrichtungen und Ausstellungen
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| Vorschau | Sommer 2012: Die Sonderschau "Bahnvisionen im Engadin" wird auch im Sommer 2012 gezeigt. Winter 2012/2013 und Sommer 2013: "Wiederansiedlung und Einwanderung von Wildtieren" |
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| Auf Anfrage | Spezialöffnungen Führungen Apéros Zivilhochzeiten |
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Öffnungszeiten |
19. Dezember 2011 – 14. April 2012 04. Juni 2012 – 20. Oktober 2012 Montag – Samstag, 16.00 – 18.00 Uhr Bei Niederschlag ab 15.00 Uhr |
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Eintritt |
Erwachsene CHF 6.— Kinder CHF 2.— Gruppenermässigung ab 10 Pers. |
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Auskünfte |
Museum Alpin Pontresina Tel. + 41 (0)81 842 72 73 museum@pontresina.ch |