Auf der Fuorcla Surlej mit Blick auf das Bernina Massiv.Die Senda Segantini verläuft bis nach Bivio parallel zum Römerpfad "Veia Surmirana" durch das Surses (zu Deutsch Oberhalbstein), das sich als breites Tal von Tiefencastel bis zum Julierpass erstreckt. Der erste Höhepunkt ist zweifellos die Muttnerhöchi, von der man einen einmaligen Tiefblick ins Domleschg geniesst. Interessant aber auch das Walserdörfchen Mutten mit einer schmucken Holzkapelle.
In der Wanderszene schon etwas bekannter ist die Moorebene der Alp Flix, die auf der zweiten Etappe zum Verweilen einlädt.
Bei der dritten Etappe ist es die Europawasserscheide beim Lunghinpass, die einem das Gefühl gibt, an einem Scheitelpunkt unseres Kontinentes zu stehen. Von hier fliesst das Wasser in drei europäische Meere: via Inn und Donau ins Schwarze Meer, via Julia und Rhein in die Nordsee und schliesslich via Mera und Po ins Mittelmeer.
Die letzte Etappe steht ganz im Zeichen der Fuorcla Surlej, von der sich ein einmaliger Blick zum Piz Bernina – dem einzigen Viertausender Graubündens – eröffnet. Eine Erwähnung verdienen zudem die Etappenorte Sils i. E. und Pontresina, die für sich eine Reise wert sind.
Mehr Informationen:
www.wanderland.ch/senda-segantini