Steinbock-Paradies Pontresina

Das Steinbock-Paradies Pontresina ist eine ganzjährig faszinierende Erlebniswelt rund um den König der Alpen. Ein Wanderparadies (bike-freie Zone), das zu jeder Jahreszeit mit Highlights und geführten Steinbock-Exkursionen wartet. Immer im Frühling, wenn die Wiesen im Talgrund langsam grün werden, oben aber noch meterhoch Schnee liegt, kann in Pontresina gar ein besonderes Happening beobachtet werden. Das sonst eher als scheu bekannte Steinwild steigt hier in ganzen Herden bis zum Dorfrand herunter, um sich an den frischen Grashalmen satt zu fressen. Eine einmalige Chance, diese majestätischen Alpentiere aus nächster Nähe zu bewundern.
Sobald es wärmer wird, bevorzugt das Steinwild höhere und kühlere Gefilde. Unsere tierischen Alpinisten wandern dann in Richtung Alp Languard und Val Languard. In den wärmsten Monaten gar hoch bis zur Chamanna Segantini oder der Chamanna Georgy, der notabene höchstgelegenen Berghütte Graubündens auf 3'175 m ü. M. Im Herbst kehren Sie für den anstehenden Winter dann wieder zurück zu den tiefer gelegenen Felsen und Wäldern ob Pontresina.



Steinbock-Promenade
Entlang der Steinbock-Promenade wird auf sieben Infotafeln Wissenswertes über den Steinbock vermittelt – vom Lebensraum über seine Verbreitung bis zu typischen Verhaltensweisen. Wer Sonne und Aussicht geniessen will, tut dies auf den Steinbock-Sonnenliegen am höchsten Aussichtspunkt des Spaziergangs (Sonnenterrasse Crast’ota). Dort stehen kostenlos ebenso Liegestühle, Wolldecken ein grosses Fernrohr sowie das wetterfeste Outdoor-Steinbockbuch zur Verfügung.
Die Steinbock-Promenade ist ganzjährig zugänglich und für die ganze Familie geeignet. Der rund einen Kilometer lange Wanderweg ist kinderwagentauglich. Der Zugang befindet sich oberhalb des Dorfes bei der Bergkirche Santa Maria.
In Gehdistanz zum Zustieg befinden sich die Bushaltestelle Post sowie die RhB-Bahnstation Surovas. Steinbock-Fans die mit dem Privatauto anreisen, benützen bitte die öffentlichen Parkhäuser Mulin und Rondo.

Kostenlose Steinbock-Führungen
Auf einer kostenlosen Führung von zwei bis drei Stunden erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Welt des Steinbocks. Im Frühling erteilen ebenso Steinbock-Ranger täglich Auskünfte zum Steinwild und Verhaltensregeln. Ab Juni, wenn die Temperaturen steigen, sind die Steinböcke wieder in höheren Gefilden anzutreffen. Dazu passend bietet Pontresina Tourismus von Juni bis Oktober die kostenlosen Steinbock-Exkursion Sommer an.
- "Steinbock-Beobachtung Winter": Februar bis April, jeden Dienstag
- "Steinbock-Führung Frühling": April bis Anfang Juni, jeden Donnerstag, Freitag und Samstag
- "Steinbock-Exkursion Sommer & Herbst": Ab Juni bis Oktober, jeweils freitags
Sesselbahn & Alp Languard
Die Sesselbahn Alp Languard ist im Sommerhalbjahr der bequeme Zubringer zur Alp Languard und damit ins weitläufige und mountainbikefreie Wandergebiet des Steinbock-Paradies Pontresina. Unterhalb der Bergstation Alp Languard, direkt bei der Sonnenterrasse des Bergrestaurants Alp Languard erfahren Besucher in der Steinbock-Galerie beispielsweise mehr über die Ausrottung und Wiederansiedlung des Alpensteinbocks. Ein spannendes Sommer-Ausflugsziel auf 2'325 Metern über Meer. Für wissbegierige Steinbock-Fans, Panorama-Liebhaber und Wanderer.
Essen und Trinken

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Für Familien: Auf den Spuren der Steinböcke
Steinbock-Galerie
In der Steinbock-Galerie erfahren Besucher mehr über die Geschichte der Ausrottung und Wiederansiedlung des Steinbocks. Sie befindet sich direkt bei der Bergstation Languard. Der Sessellift Alp Languard bringt Steinbock-Fans ganz entspannt auf 2’325 Meter über Meer.
Steinbock-Spielplatz
Nur wenige Meter von der Alp Languard entfernt, können sich junge Kletterkünstler auf dem Steinbock-Spielplatz austoben: Wer läuft, klettert oder rennt schneller – der Steinbock oder ich? Dieser Sommer-Spielplatz ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.
Steinbockbuch & Fernrohr
Wie meistert Steinwild die kalte Jahreszeit und wo findet es Nahrung? Ein grosses und wetterfestes Outdoor-Steinbockbuch gibt bei der Sonnenterrasse Crast’Ota Antworten zum Steinbock und seinem Winter-Lebensraum. Um die Wildtiere im Steinbock-Paradies aus gebotener Distanz zu beobachten oder einen scharfen Blick ins Val Roseg zu wagen, steht ein Fernrohr vor Ort. Auch Sichtungen von Hirschen, Gemsen und Bartgeiern sind keine Seltenheit.




Für Wissbegierige: Drei Steinbock-Fakten
Der Steinbock wurde in der Schweiz schon früh ausgerottet. Seine einst zu geringe Scheu und der Glaube des Menschen an die wundersame Heilwirkung von Steinbock-Präparaten wurden ihm zum Verhängnis. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelang es dem italienischen König Vittorio Emanuele III ein paar der letzten Exemplare zu entwenden und in die Schweiz zu schmuggeln. Alle heute in den Alpen lebenden Steinböcke stammen von diesen Tieren ab.
Der Steinbock gehört zur Gattung der Ziegen. Die Brunft ist jeweils im November. Zur Setzzeit in den Juniwochen lösen sich die Herden auf und die Geissen leben anfangs eher zurückgezogen mit ihren Kitzchen. Bockrudel und Geissrudel befinden sich oft an ganz verschiedenen Orten am Berg.
Die Hörner der Männchen können über einen Meter lang werden. Sie wachsen stetig, wobei die Spitze die älteste Partie darstellt. Die Hörner dienen dem Kampf- und dem Imponiergehabe – aber auch zum Abstützen des schweren Kopfes. Und natürlich zum Kratzen, wenn das dichte Winterhaar im Frühling büschelweise ausfällt und die Tiere ihren Sommerlook erhalten.
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Chamanna Georgy
Die Chamanna Georgy befindet sich nur knapp 80 Höhenmeter unterhalb des Piz Languard auf 3'175 m ü. M. Von der Hütte führt ein hochalpiner Wanderweg in 30 Gehminuten hinauf auf den Gipfel des Piz Languard, wo man mit einem einzigartigen Rundblick belohnt wird. Die Hütte bietet 20 Schlafplätze. Der Esssaal mit der Bergbücher-Bibliothek und die grosse Terrasse mit der einzigartigen Aussicht auf das Berninamassiv geben der Hütte ihren besonderen Charakter.
Portaledge
In einem Hängezelt in einer Felswand übernachten, über dem Tal mit einer atemberaubenden Fernsicht. Unter professioneller Betreuung bietet die Bergsteigerschule Pontresina das Schlafen in einer Portaledge an.








