Stazerwald & Lej da Staz

Arven, Lärchen und Bergföhren spenden hier Schatten, in Ur-Hochmooren wachsen seltene Moosarten und der gefährdete Braune Moor-Klee. Im Winter führen Langlaufloipen, im Sommer Wanderwege durch den Stazerwald. Und mittendrin glitzert der rund vier Hektar grosse Lej da Staz, im Sommer einer der beliebtesten Badeseen der Region.
Zu Fuss unterwegs
Die Wanderwege in den Stazerwald beginnen direkt am Bahnhof Pontresina. Hauptrouten führen zum gut drei Kilometer entfernten Lej da Staz und von dort weiter nach St. Moritz oder Celerina. Am besten bringt man genügend Zeit mit und erkundet die Natur auf den vielen kleinen Pfaden, die sich durch das Waldgebiet winden.
Stazersee – der bekannteste Engadiner Bergsee
Wer im St. Moritzersee oder einem der anderen grossen Seen im Engadin baden möchte, wird nicht unbedingt froh: Die tiefen Gewässer werden im Sommer kaum wärmer als 17 Grad Celsius. Der Stazersee hingegen knackt trotz der Lage auf 1.809 Meter Höhe regelmässig die 20-Grad-Marke: Als seichter Hochmoor-See mit dunkler Wasserfarbe erwärmt er sich deutlich schneller. So ist der Lej da Staz zum absoluten Klassiker unter den Engadiner Badeseen geworden. Zu Recht: Er liegt idyllisch zwischen St. Moritz und Pontresina in einer weiten, offenen Lichtung des Stazerwaldes. Trotz Moor und Schilf gibt es am Ufer genug Platz, um ein Handtuch auszubreiten. Zwei breite Stege und ein Strand machen den Einstieg leicht. Im Hochsommer ist man hier allerdings nicht alleine – diverse Feuerstellen und das Restaurant Lej da Staz mit Restaurant, Kiosk und grossem Aussenbereich locken verlässlich Gäste an. Weitere beliebte Badeseen sind der Lej Marsch und der Lej Nair in St. Moritz.
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