Panopticum

Sie haben das Panopticum erreicht: Einen Schauplatz, um sich auszuruhen und Pontresina aus einem besonderen Blickwinkel, bzw. Sitzwinkel zu betrachten. Panopticum bedeutet so etwas wie Gesamtschau (griechisch pãn = alles, gesamt und optikós = das Sehen betreffend), denn Sie geniessen hier einen schönen Rundblick auf das lange Strassendorf Pontresina. Und Sie sind eingeladen, es zu erkunden und Spannendes darüber zu erfahren. Nehmen Sie sich etwas Zeit und setzen Sie sich hin. Auf den verschiedenen Sitzblöcken stehen die Namen verschiedener Ortsteile und Sehenswürdigkeiten; wenn Sie den Obelisken in der Mitte anvisieren, dann richtet sich der Blick zum entsprechenden Ort.
Ortsteil Giarsun
Historisch bestand Pontresina aus vier Siedlungen: Laret, San Spiert und im oberen Bereich Carlihof und Giarsun. Am Berninapass zudem Bernina Suot (Berninahäuser). Zwei Bergbäche trennten die heute zum Strassendorf zusammengewachsenen Ortsteile. Entlang der steilen Via Giarsun läuft man an schönen Engadinerhäusern vorbei und erreicht die Bergkirche Sta. Maria.

Alp Languard
Das Bergrestaurant ist Ausflugsziel und Startort für panoramareiche Wanderungen und Bergtouren im Steinbock-Paradies Pontresina. Sie erreichen die Alp Languard mit der Sesselbahn oder zu Fuss über den «Röntgenweg», benannt nach Wilhelm Conrad Röntgen. Der Nobelpreisträger war jahrzehntelang Stammgast in Pontresina.



Tuor Spagnola
Der Burgturm ‘Spaniola’ (so spricht man den Namen aus) hat nichts mit Spanien zu tun. Die Bezeichnung sorgte lange für Verwirrung. So schrieb man den Turm den Sarazenen zu, die im 10. Jahrhundert bis nach Graubünden vorstiessen. Doch der fünfeckige Turm wurde erst um 1210 errichtet.



Baselgia Sta. Maria
Das Bergkirchlein ist Maria Magdalena gewidmet und dient heute vor allem als kommunale Begräbniskirche. Die romantisch gelegene Kirche enthält kostbare mittelalterliche Wandmalereien und zählt zu den wertvollsten sakralen Bauten Graubündens. Pontresina Tourismus bietet regelmässig Führungen an.


Ortsteil San Spiert
Mehrere stattliche und gut erhaltene Engadinerhäuser zieren den Ortsteil San Spiert. Erwähnenswert ist die Chesa Aebli, wo Überreste einer ehemaligen Kapelle – zu Ehren des Heiligen Geistes – gefunden wurde. Daher rührt der Name dieses Ortsteils im Dorfzentrum.
Blockgletscher Foura da l’And’Ursina
Pontresina gilt als Pioniergemeinde im Umgang mit Permafrost und Naturgefahren. Seit den 1990er-Jahren werden im Blockgletscher Foura da l'And’Ursina Langzeitbeobachtungen durchgeführt. Bewegungen und Temperaturen im Permafrost werden genau verfolgt.

Baselgia San Spiert
Die katholische Kirche San Spiert (Heiliger Geist) wurde 1923 erbaut – in der Nähe der ehemaligen gleichnamigen Kapelle (Vergleiche Ortsteil San Spiert). Die Reformation kam 1549 nach Pontresina, seit 1891 werden auch wieder römisch-katholische Gottesdienste gefeiert. Fun Fact: Am gleichen Standort stand zuvor das Casino von Pontresina (Casino Tais).

Flaniermeile Via Maistra
Entlang der Via Maistra reihen sich Geschäfte, Hotels und Restaurants. Auch Bars, Cafés und das Kino sind hier zu finden. Oder das Museum Alpin, Galerien und mehr. Die längste Flaniermeile des Engadins ist zugleich Bühne für lebhafte Events wie Laret-Markt oder Viva la Via.


Viaduct da Mulin
Die Via da Mulin liegt auf mehreren Viaduktbögen parallel zur Wildwasserschlucht Ova da Bernina. Entlang der Strasse befinden sich Schauplätze, die spektakuläre Einblicke in die Schlucht gewähren: Schwebebalken, Telescop, Viaduct da Mulin und Scena da glatsch.
Schutzdamm Giandains
An den steilen Berghängen hoch über Pontresina stehen zahlreiche Lawinenverbauungen; die ersten wurden bereits 1882 gebaut. Der Auffangdamm oberhalb des Dorfes war ein weiterer Meilenstein, um Pontresina vor Lawinen und Murgängen zu schützen. Er wurde 2003 fertiggestellt.

Chamanna Segantini
Giovanni Segantini (1858-1899) war ein Meister der Gebirgsmalerei. Er starb auf dem Munt da la Bês-cha hoch über Pontresina, während er an seinem berühmten Alpentriptychon arbeitete. Die Berghütte wurde nach ihm benannt und ist ein beliebtes Wander-Ausflugsziel im Steinbock-Paradies Pontresina.



Sonnenterrasse Crast’ota
Das beliebte Plateau an der Steinbock-Promenade, mit Sitzbänken und Liegestühlen, liegt nur wenige Meter oberhalb des Dorfes. Neben viel Sonne bietet dieser Ruheort ein herrliches Panorama: Unter den Füssen liegen die Dächer von Pontresina, im Hintergrund thronen vergletscherte Berggipfel der Val Roseg über weiten Wäldern.




Steinbock-Paradies Pontresina
Gut 1’800 Steinböcke und Steingeissen leben in den Bergen direkt über Pontresina – eine der grössten Kolonien der Alpen. Wissenswertes über das Bündner Wappentier erhalten Sie auf einer kostenlosen Steinbock-Führung, beim Spazieren auf der Steinbock-Promenade oder im Sommerhalbjahr auch in der Steinbock-Galerie auf der Alp Languard.




Baselgia San Niculò
Die barocke Dorfkirche befindet sich am Eingang des Ortsteils Laret und wurde in der heutigen Form 1640 erbaut. Ein Gotteshaus muss hier bereits vor der Reformation gestanden haben, ansonsten wäre die evangelisch-reformierte Kirche kaum Sankt Nikolaus geweiht.



Ortsteil Laret
Enge Gassen, alte Engadinerhäuser und Hotels aus der Belle Époque: Der Ortsteil Laret verströmt einen ganz besonderen Charme. Legendär sind die Laret-Märkte, die hier ihren Ursprung haben und zu pulsierenden Sommerfesten entlang der Flaniermeile gewachsen sind.
Wildwasserschlucht Ova da Bernina
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